Chronik

Zur 75-Jahr-Feier am 07.10.1995 von Alfred Ernst

Trotz umfangreicher Recherche konnten keine örtlichen Aufzeichnungen mit Daten aus der Gründerzeit aufgefunden werden. So wissen wir nur von unserem so früh verstorbenen Freund Günther Schmehle aus Coburg, aus seiner Doktorarbeit "Die Geschichte der Arbeiterbewegung im Raum Coburg", dass am 2. Mai 1920 in Sonnefeld ein Ortsverein der SPD gegründet wurde.

Gründungsmitglieder waren vermutlich: Albert Stößlein, Karl Faber, Hugo Fischer, Luis Fischer, Edwin Hertha, Berthold Lösch und Heinrich Rupp. Weiter wissen wir, dass Albert Stößlein im Mai 1928 auf der Liste der Sozialdemokraten in den Bezirkstag (heute Kreistag) gewählt wurde und ab 1930 im Sonnefelder Gemeinderat war.

Nach Beendigung des Krieges und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft im Jahre 1945 gingen auch die Sozialdemokraten in Sonnefeld wieder daran, einen neuen Ortsverein ins Leben zu rufen. Am 1. Dezember 1945 fand in einer Versammlung in der Gastwirtschaft Zech die Neugründung des SPD-Ortsvereins Sonnefeld statt. Der Ortsverein zählte bei der Neugründung 24 Mitglieder. Als 1. Vorsitzender wurde Albert Stößlein gewählt. 2. Vorsitzender wurde Hugo Fischer, Kassierer Edwin Hertha, Schriftführer Richard Müller und als Beisitzer wurden Otto Hauck, Karl Faber und Edmund Schreiner gewählt. Bereits die erste Gemeinderatswahl im Januar 1946 brachte für die SPD einen vollen Erfolg, denn Albert Stößlein wurde zum Bürgermeister gewählt. 2. Bürgermeister wurde Karl Faber. Weitere SPD-Gemeinderäte wurden Hugo Fischer, Edwin Hertha, Edmund Schreiner und Johann Muff.

1946 fand auch die erste Kreistagswahl statt, bei der die SPD 24 von 45 Mandaten erreichte. Für Sonnefeld zog für die SPD Hugo Fischer und aus Gestungshausen Albert Brückner in den 1. Kreistag ein. In den folgenden Jahren kamen viele Flüchtline und Heimatvertriebene nach Sonnefeld. Darunter waren viele, die vor 1933 in ihrer alten Heimat Mitglieder der SPD gewesen waren und viele, die die Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und des Hitlerkrieges am eigenen Leib erfahren hatten und spontan der SPD beitraten. So zählte der OV Sonnefeld in den Jahren 1946, 1947 über 100 Mitglieder. Bei der Kommunalwahl 1948 stellte die SPD Otto Hauck als Bürgermeisterkandidaten auf. Bei der Wahl unterlag er aber dem Kandidaten der bürgerlichen Wählergruppe Franz Hauck mit 82 Stimmen.

In den Gemeinderat zogen für die SPD Otto Hauck, Hugo Fischer, Karl Faber, Berthold Lösch, Edwin Hertha und Josef Bartl ein. Somit stellte die SPD die Mehrheit. Obwohl dieses Ergebnis nur mit den Stimmen der Neubürger erreicht wurde, kam nur einer ihrer acht aufgestellten Kandidaten, Josef Bartl in den Gemeinderat. Bei der Kreistagswahl verlor die SPD 8 Mandate. Hugo Fischerf und Albert Brückner wurden aber wieder gewählt.

Nachdem Albert Stößlein als 1. Vorsitzender zurückgetreten war, wurde am 07.06.1948 der seit August 1948 tätige 2. Vorsitzende Oskar Kotzerke, ein alter Sozialdemokrat aus Breslau, der eigentliche Motor des OV, zum 1. Vorsitzenden und Adam Fischer zum 2. Vorsitzenden gewählt. Desgleichen bat der Schriftführer Raimund Schindler um seine Entlastung und wurde durch Alfred Ernst ersetzt. In der laufenden Legislaturperiode ist es uns gelungen, den amtierenden Bürgermeister Franz Hauck für die SPD zu gewinnen. So konnten wir ihn zur Bürgermeisterwahl 1952 als Kandidaten der SPD heraus stellen. Da die Heimatvertriebenen bei der Wahl 1948 so schlecht abgeschnitten hatten, stellen sie zur Gemeinderatswahl 1952 eine eigene Liste auf. Dies kostete uns zwei Sitze und so konnten neben Bürgermeister Hauck nur Edwin Hertha, Karl Hanft, Berthold Lösch und Alfred Ernst in den Gemeinderat einziehen. Der Bürgerliche Wahlblock bekam 4 Sitze und die Wählergruppe Heimatvertriebene 2 Sitze. Obwohl sich die SPD bei der Kreistagswahl um 3 Mandate verbesserte, waren die Sonnefelder Kandidaten schon bei der Listenaufstellung hintenrunter gerutscht, da Alfred Brückner auf Pltz 38, Hugo Fischer auf Platz 42 und Alfred Ernst auf Platz 43 nominiert wurden.

Am 1. Mai 1952 wurden im Rahmen einer Maifeier die Genossen Albert Stößlein, Oskar Kotzerke, Georg Becker und Johann Gehr für über 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt. so wie 20 Genossinnen und Genossen für eine Mitgliedschaft von 25 und mehr Jahre. Als Festredner war der Genosse Hermann Nippgen vom Parteivorstand aus Bonn gekommen, der auch die Ehrung gemeinsam mit dem Unterbezirkssekretär Walter Reiche, Coburg, vornahm.

Im August 1955 verstarb der 1. Vorsitzende Oskar Kotzerke ganz unerwartet. Der Verstorbene war 50 Jahre Mitglied der SPD. Er gehörte zu den politisch Verfolgten des Naziregimes. Nach der Ausweisung aus Breslau und dem Zusammenbruch 1945 fand er in Sonnefeld eine zweite Heimat. Hier war er als Flüchtlingsvertrauensmann und seit 1948 als Vorsitzender des Ortsvereins unermüdlich tätig. Im September 1955 wurde dann in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Alfred Ernst zum 1. Vorsitzenden gewählt. An seine Stelle wurde Willi Töpper zum Schriftführer gewählt.

Bei der Gemeinderatswahl im März 1956 wurde Franz Hauck wieder Bürgermeister. Als Gemeinderatsmitglieder wurden gewählt Edwin Hertha, Alfred Ernst, Hans Enenkel, Ernst Knoch und Werner Mauer. Die SPD hatte 12810 Stimmen, die Überparteiliche Wählergruppe 10860 Stimmen erhalten.

In den Kreistag wurde auf Platz 2 Bürgermeister Franz Hauck gewählt und auf Platz 18 Willibald Seidel aus Gestungshausen. Bei der Gemeinderatswahl 1960 standen 4 Wahlvorschläge zur Auswahl. Gewählt wurde wieder Franz Hauck zum 1. Bürgermeister. Die SPD erhielt 4 Sitze und zwar wurden gewählt: Werner Mauer, Edwin Hertha, Alfred Ernst und Hans Enenkel. Die Bürgerliche Wählergemeinschaft erhielt 3 Sitze, die Heimatvertriebenenwahlgemeinschaft, eine rein katholische Kandidatenliste 1 Sitz, die Unabhängigen Bürger 2 Sitze. In den Kreistag wurde wieder Bürgermeister Franz Hauck von Platz 13 auf Platz 2 gewählt.

In seiner 4. Amtsperiode musste im Jahr 1964 der Bürgermeister Franz Hauck aus gesundheitlichen Gründen sein Amt niederlegen. Der Vorstand des OB beschloss von der Aufstellung eines eigenen Kandidaten Abstand zu nehmen und den Kandidaten der Unabhängigen Bürger, den Vorsitzenden des VdK Sonnefeld, Kreisrat und Gemeinderat Arno Engelhardt zu unterstützen. In einer Mitgliederversammlung stimmten von 25 anwesenden Mitgliedern 22 für den Vorschlag der Vorstandschaft. Am selben Tag wurde auch für den seit 1946 amtierenden SPD Landrat Rudolf Kaemmerer ein neuer Landrat gewählt. Der Kandidat der SPD Dr. Klaus Groebe erhielt in Sonnefeld 1183 Stimmen, während der Kandidat der CSU, FDP, GdP/BHE und ÜKG 398 Stimmen bekam. Engelhardt wurde in Sonnefeld mit 97,2%, Dr. Klaus Groebe im Landkreis mit 59,75% gewählt.

Im April 1964 wurde Altbürgermeister Franz Hauck durch Beschluss des Gemeinderates zum Ehrenbürger der Gemeinde Sonnefeld ernannt.

Bei der Gemeinderatswahl 1966 erhielt die SPD bei wiederum 4 Wahlvorschlägen wieder 4 Sitze. Es wurden gewählt Alfred Ernst, Hans Enenkel, Horst Knauer und Walter Lehnert. Die Unabhängigen Bürger bekamen 4 Sitze, die Heimatvertriebenenwahlgemeinschaft 1 Sitz, die Bürgerliche Wählergemeinschaft 1 Sitz. In der 1. Sitzung des neu gewählten Gemeinderates wurde Alfred Ernst zum 2. Bürgermeister gewählt. In den Kreistag wurden Heinz Bär und Alfred Ernst gewählt.

In diesen Jahren erfolgten nun, nachdem Weischau schon im Januar 1966 nach Sonnefeld eingemeindet worden war, im Zuge der Gebietsreform die Angliederungen von Bieberbach, Oberwasungen, Zedersdorf, Neuses a. Brand, Gestungshausen und Hassenberg an Sonnefeld. Damit war die Einwohnerzahl von Sonnefeld auf über 5000 angewachsen.

Bei der Gemeinderatswahl 1972 mussten nun aufgrund der gestiegenen Einwohnerzahl 20 Gemeinderäte gewählt werden. Nach mehreren Vorgesprächen zwischen den Vorständen der SPD Ortsvereine Sonnefeld, Gestungshausen und Hassenberg wurden am 23.01.1972 in einer Wählerversammlung die 20 Gemeinderatskandidaten nominiert und zwar 12 Kandidaten des OV Sonnefeld, 5 vom OV Hassenberg und 3 vom OV Gestungshausen, darunter zum ersten Mal in Sonnefeld mit Heidi Mayer eine Frau. Davon wurden am 5. März 1972 9 Kandidaten gewählt. Es waren Horst Knauer, Alfred Ernst, WalterWalter Lehrnert, Heidi Mayer, alle aus Sonnefeld, Heinz Bär und Heinz Puff aus Gestungshausen, Werner Reißenweber, Otto Weiß und Herbert Zellmer aus Hassenberg. Die Unabhängigen Bürger erhileten 11 Sitze. Da die SPD sich für die Unterstützung des bisherigen Bürgermeisters Arno Engelhardt ausgesprochen hatte, wurde er mit 97% wiedergewählt.

Bei der Kreistagswahl im Juni 1972 erreichte die SPD nach der Wahl von 1948 ihren größten Sieg. Mit fast 49% der Stimmen bekam sie die Hälfte aller Mandate, nämlich 30. Nachdem der Kreistag von 45 auf 60 Sitze aufgestockt worden war. Von unserem Ortsverein kamen Alfred Ernst und Werner Mauer in den Kreistag. Für den ganz plötzlich nicht mehr kandidierenden Dr. Groebe wurde auf Anhieb mit 50,91% Stimmen der bisherige Kreiskämmerer Helmut Knauer gegen den Gemeinschaftskandidaten von CSU, ÜKW und Landvolk zum Landrat gewählt.

Bedingt durch die Eingemeindungen von Gestungshausen und Hassenberg nach Sonnefeld, wurde in den einzelnen Ortsvereinen beschlossen, sich zu einem Ortsverein im Gemeindebereich Sonnefeld zusammen zu schließen. Zu diesem Zweck fand am 8. Oktober 1972 eine außerordentliche Versammlung der drei Ortsvereine in Gestungshausen in der Gastwirtschaft Eckardt statt, bei der auch der Kreisvorsitzende Egbert Friedrich und 27 Mitglieder anwesend waren. Nach der Entlastung der drei Vorstände durch die Versammlung fand eine längere Aussprache über die neue Organisationsform des künftigen Ortsvereins statt. Man kam überein, die bisherigen Ortsvereine Gestungshausen und Hassenberg als selbständige Untergruppen zu führen, damit die örtlichen Gesichtspunkte gewahrt bleiben und um die Aktivität in den einzelnen Ortsteilen zu erhalten.

Bei der anschließenden Vorstandswahl wurden gewählt: 1. Vorsitzender Alfred Ernst, 2. Vorsitzender Heinz Bär, Haupkassierer Werner Bauer, Beitragskassierer Josef Sterzik und Albert Theimer für Sonnefeld, Herbert Zellmer für Hassenberg, Albert Brückner und Heinz Bär für Gestungshausen, Schriftführer Josef Sterzik, stellvertretender Schriftführer Helmut Richter, Beisitzer Horst Knauer, Albert Brückner und Arno Engelbrecht.

Bei dem Zusammenschluss der drei Ortsvereine brachte Sonnefeld 34 Mitglieder, Gestungshausen 21 und Hassenberg 12 Mitglieder mit, so dass der neue Ortsverein Sonnefeld einen Stand von 67 Mitgliedern hatte.

Nachdem bisher die SPD die einzige Partei war, die sich in Sonnefeld den Bürgerinnen und Bürgern bei Gemeindewahlen zur Wahl gestellt hat, trat 1978 nun auch die CSU erstmals mit einer eigenen Liste an. Das Ergebnis war: SPD 8 Sitze, CSU 6 Sitze und die Unabhängigen Bürger 6 Sitze. Für die SPD zogen Horst Knauer, Alfred Ernst, Heinz Bär, Heidi Mayer, Otto Weiß, Werne Reißenweber, Heinz Puff und Herbert Zellmer in den Gemeinderat ein. In der konstituierenden Sitzung wurde Horst Knauer zum 2. Bürgermeister gewählt. Im Kreistag waren wieder Werner Mauer und Alfred Ernst vertreten.

Da im 2. Jahr der neuen Legislaturperiode der 1. Bürgermeister Arno Engelhardt schwer erkrankte, musste Horst Knauer als sein Stellvertreter die Amtsgeschäfte übernehmen. Nach längerem Klinikaufenthalt verstarb Arno Engelhardt Anfang März 1980. Die Sonnefelder SPD hatte seine Arbeit, seit seiner Wahl im Jahre 1964 toleriert und mitgetragen. Für die Neuwahl des 1. Bürgermeisters wurde der 1. Juni 1980 festgelegt.

In einer öffentlichen Wählerversammlung in der Gastwirtschaft Zech wurde am 18. April 1980 der bisherige 2. Bürgermeister Horst Knauer von 45 Versammlungsteilnehmern mit 44 Stimmen und 1 Enthaltung zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.

Die Wählergruppe Unabhängige Bürger stellte gemeinsam mit der CSU den Gemeindekämmerer Klaus Bauer zur Wahl.

Bei einer Wahlbeteiligung von 85,8% erhielt Horst Knauer 66,5% der Stimmen. Ein schöner Erfolg für Horst Knauer und die SPD.

In der Jahreshauptversammlung im November 1983 stellte der seit 1955 amtierende Vorsitzende Alfred Ernst sein Amt zur Verfügung, da er nach nun 28 Jahren die Verantwortung in jüngere Hände legen möchte. Gleichzeitig gab er auch bekannt, dass er nach 32-jähriger Tätigkeit im Gemeinderat und 18 Jahren im Coburger Kreistag diese Mandate Jüngeren überlassen werde.

Er schlug den Distriktvorsitzenden Günter Kleindienst als seinen Nachfolger für das Amt des 1. Ortsvereinsvorsitzenden vor. Dieser Vorschlag wurde mit 20 Stimmen bei 1 Enthaltung bestätigt. Weiterhin wurden gewählt: Als gleichberechtigte Stellvertreter Heinz Bär und Adam Mayer, zum Schriftführer Horst Knauer, als seine Stellvertreterin Heidi Mayer. Da der bisherige Kassierer Werner Mauer nicht mehr kandidierte, wurde Alfred Ernst zum Kassierer gewählt. Zu Beisitzern wurden Herbert Zellmer, Heinz Puff und Lutz Jakob gewählt. Neu wurde bestellt Manfred Ernst für die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA). Bei der im März 1984 stattgefundenen Gemeinderatswahl erhielt die SPD 8 Sitze, die Wählergruppe UB 7 Sitze und die CSU 5 Sitze. Für die SPD zogen Günter Kleindienst, Heidi Mayer, Otto Weiß, Heinz Bär, Manfred Ernst, Otto Hillebrand, Heinz Puff und Werner Reißenweber in den Gemeinderat ein. Otto Weiß wurde 3. Bürgermeister.

Bei der Kreistagswahl wurde Helmut Knauer als Landrat bestätigt. In den Kreistag zogen neu Günter Kleindienst und Horst Knauer ein.

Seit Juni 1985 ist Manfred Ernst als AfA-Vertreter Mitglied des Unterbezirksvorstandes Coburg.

Nach sechsjähriger Amtszeit musste sich Bürgermeister Horst Knauer erneut am 13. April 1986 zur Wahl stellen. Bei der Wahlbeteiligung von 66% wurde Horst Knauer mit 98,37% von der Sonnefelder Bevölkerung als 1. Bürgermeister bestätigt. Ein schönes und beachtliches Ergebnis.

Nachdem die Einwohnerzahl von Sonnefeld in den letzten Jahren unter die 5000 Einwohner zurück gegangen war, musste für die Wahl am 18. März 1990 die Zahl der Gemeinderäte auf 16 festgesetzt werden. Auf Initiative des Bürgermeisters wurde die Bürgermeisterwahl wieder zusammen mit der Gemeinderatswahl durchgeführt, obwohl seine Amtszeit noch nicht zu Ende war. Horst Knauer erhielt von 2986 abgegebenen Stimmen 2852, das sind 95,5%.

Bei der Wahl der Gemeinderäte erhielt die SPD 43,21% und damit 7 Sitze. Die UB kamen auf 29,74% und 5 Sitze und die CSU kam auf 27,05% und 4 Sitze. Von der SPD zogen wieder Günter Kleindienst, Otto Weiß, Heidi Mayer, Heinz Bär, Wilfried Engelbrecht, Manfred Ernst und als neue Frau Wallheide Faulhaber in den Gemeinderat ein. Otto Weiß wurde wieder zum 3. Bürgermeister gewählt.

Nachdem der bisherige Landrat Helmut Knauer 1990 aus Altersgründen nicht mehr kandidierte, trat der Bürgermeister von Untersiemau und Stellvertreter des Landrats Karl Zeitler als Landratskandidat an und wurde mit 52,5% gewählt und kann somit die Arbeit der von der SPD gestellten Landräte im Landkreis Coburg fortsetzen. In den Kreistag zogen wieder Günter Kleindienst und Horst Knauer ein, wobei Horst Knauer einen besonderen Erfolg erzielte, indem er von Platz 37 auf Platz 6 vorgewählt wurde.

Ab Oktober 1991 sind Lutz Jakob als Vertreter des Kreisverbandes und Adam Mayer als Mitglied der AG-Umwelt im Unterbezirksvorstand Coburg vertreten. Manfred Ernst kandidierte aus beruflichen Gründen nicht mehr für den UB-Vorstand.

Im November 1992 verstarb bei einem Verkehrsunfall unser langjähriger 3. Bürgermeister Otto Weiß. Daraufhin rückte Norbert Wohlleben aus Hassenberg im Gemeinderat nach. Zum 3. Bürgermeister wurde Günter Kleindienst gewählt.

 

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